Artikel 3: Gottes Sohn

Auch lehren wir, dass das „Wort“, nämlich Gottes Sohn, im Leib der seligen Jungfrau Maria menschliche Natur angenommen hat.

So sind zwei Naturen, die göttliche und die menschliche, in der Einheit der einen Person untrennbar verbunden. Es ist der eine Christus, wirklich Gott und wirklich Mensch, geboren von der Jungfrau Maria. Er litt wirklich, starb am Kreuz und wurde begraben.

So hat er [Gottes Zorn gestillt und] uns mit dem Vater versöhnt, denn er ist zu einem Opfer geworden nicht nur zur Sühnung der Erbsünde, sondern auch zur Sühnung aller Tatsünden der Menschen.

Er fuhr in die Hölle hinab und ist wirklich auferstanden am dritten Tag. Danach ist er in den Himmel aufgefahren, um sich zur Rechten des Vaters zu setzen.

Nun herrscht er für immer und ist Herr über alle Geschöpfe. Er heiligt die Gläubigen auf sich hin, indem er den Heiligen Geist in ihre Herzen schickt. Der Geist leitet sie, tröstet sie und erweckt sie zu neuem Leben; auch beschützt er sie auch vor dem Teufel und vor der Macht der Sünde.

Christus wird für alle sichtbar zurückkommen, „zu richten die Lebendigen und die Toten...“ (s. Apostolisches Glaubensbekenntnis).